Ungeplante Schnellbremsung

Alles rund um Motor, Getriebe und Kardan

Ungeplante Schnellbremsung

Beitragvon Doodles » Mi 12. Feb 2020, 19:47

Moin moin, ich hatte vorhin eine ungeplante Schnellbremsung meiner 2005er Ballabio: Beim Stop and go im Stau ließ sie sich zuerst extrem schlecht schalten, fing dann auch beim Rollen im Leerlauf aus der Getriebe - Antriebswellenrichtung an zu jaulen und ist dann nach zwei-dreihundert Metern mit einem kräftigen Schlag und blockierendem Hinterrad stehengeblieben. - Der Motor läüft ruhig, Leerlauf ist eingelegt, aber das Hinterrad dreht sich nicht mehr. - Die Antriebswelle bewegt sich im Rahmen des Spiels ein Bißchen mit dem Rad mit, aber drehen ist halt nicht.
Der Antrieb hat zur Nabe hinten ca 2-3mm Spiel (hatte er vorher auch schon).
Hat Irgendwer schon etwas Ähnliches erlebt und kann mir Tipps zur Behebung geben?
Ichbin da gerade mal etwas ratlos, weil ich nicht so richtig weiß, wo ich mit der Fehlersuche am Besten anfange ...
Besten dank schon mal
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Re: Ungeplante Schnellbremsung

Beitragvon werner » Mi 12. Feb 2020, 19:52

Getriebe..!
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Re: Ungeplante Schnellbremsung

Beitragvon Doodles » Mi 12. Feb 2020, 19:54

werner hat geschrieben:Getriebe..!
-w-

oh Shit! :o
Danke trotzdem ...
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Re: Ungeplante Schnellbremsung

Beitragvon Ludentoni » Mi 12. Feb 2020, 21:16

Valeo raus, Vorwählerdeckel ab und du kannst ins Getriebe gucken...

Da sich das Getriebe vorher schwer schalten ließ hat sich möglicherweise was im Deckel gelöst oder ist gebrochen, hat die Gabeln verschoben und nun könnten 2 Gänge gleichzeitig eingelegt sein und die Zahnräder blockieren.
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Re: Ungeplante Schnellbremsung

Beitragvon Doodles » Mi 12. Feb 2020, 21:23

Ludentoni hat geschrieben:Valeo raus, Vorwählerdeckel ab und du kannst ins Getriebe gucken...

Da sich das Getriebe vorher schwer schalten ließ hat sich möglicherweise was im Deckel gelöst oder ist gebrochen, hat die Gabeln verschoben und nun könnten 2 Gänge gleichzeitig eingelegt sein und die Zahnräder blockieren.


Das wäre dann ja zumindest überschaubarer Aufwand. (puh!)
Meiner Meinung nach benimmt sich aber auch die Kupplung seit ein paar hundert Kilometern nicht mehr vernünftig, da kann ich ja gleich Alle Fliegen auf einmal schlagen.
Jetzt muss ich die Gute nur irgendwie in die Garage kriegen ...
Ich habe schon dran gedacht, die Antriebswelle am Hinterradantrieb zu lösen, dann kann ich sie wenigstens schieben ...
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Re: Ungeplante Schnellbremsung

Beitragvon werner » Mi 12. Feb 2020, 22:03

Starte erst einmal mit einem Blick in das Getriebe. Eins nach dem Anderen...!
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Re: Ungeplante Schnellbremsung

Beitragvon Ludentoni » Do 13. Feb 2020, 00:01

Doodles hat geschrieben:Das wäre dann ja zumindest überschaubarer Aufwand. (puh!)
Meiner Meinung nach benimmt sich aber auch die Kupplung seit ein paar hundert Kilometern nicht mehr vernünftig, da kann ich ja gleich Alle Fliegen auf einmal schlagen.


Nach deiner Beschreibung, das Motorrad sei nach einem kräftigen Schlag und blockierendem Hinterrad stehengeblieben gehe ich schon von einem Schaden im Getriebe aus... Irgendwas blockiert ja jetzt im Getriebe, und am schnellsten hat man einen Einblick wenn man den Vorwählerdeckel abnimmt. Was sich da nun genau zerlegt hat wird sich dann zeigen, ob Vorwählermechanik oder es kann sich ja auch ein Lager zerlegt haben, das wirst du dann sehen. Ich gehe bei der Beschreibung schon von einer größeren Reparatur aus.
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Re: Ungeplante Schnellbremsung

Beitragvon ducstone » Sa 22. Feb 2020, 19:42

Hallo,
Mach wie oben geschrieben wurde den Deckel auf. Hatte das gleiche Problem. Bei mir hat sich der der Lagerkäfig zerlegt am Zwischendeckel.

Gruß Ingo
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Re: Ungeplante Schnellbremsung

Beitragvon Doodles » Sa 22. Feb 2020, 21:43

ducstone hat geschrieben:Hallo,
Mach wie oben geschrieben wurde den Deckel auf. Hatte das gleiche Problem. Bei mir hat sich der der Lagerkäfig zerlegt am Zwischendeckel.

Gruß Ingo


Jo, hab' ich gemacht. Die Krümel, die ich aus dem Getriebe gepuhlt habe können gut ein Lagerkäfig sein. Ein Fragment steckt wohl noch in den Zähnen der Hauptwelle, aber zumindest sehen die sichtbaren Zahnräder und die Schaltgabeln noch gut aus. - Ein Bißchen irritiert hat mich allerdings dass an den Blechstückchen drei eingenietete Gelenke sind und ich in der gesamten Teileliste Nichts gefunden habe, das dem auch nur entfernt ähnlich sieht. (wie lade ich hier eigentlich ein Bild hoch?)
- Glücklicherweise gibt es hier in Aachen einen Lagerhersteller, der für kleines Geld bessere Lager, als SKF herstellt ;) ...

Gruß und Dank für die Hilfe
Jürgen
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Re: Ungeplante Schnellbremsung

Beitragvon ducstone » Fr 13. Mär 2020, 20:25

Hallo Jürgen,

hoffe das der Lagerdeckel nicht beschädigt ist. Bei mir war den Deckel beschädigt. Leider gibt es diesen Deckel wohl nicht mehr. Ich habe wohl den letzten Deckel von S/D.
Denke dann musst Du schauen ob ein gebrauchtes Getriebe bekommst. Musst nur schauen was Du für ein Tacho hast wegen der Übersetzung, ab Mitte 2002 wurde von weißen Tachos auf dunkle Tachos umgestellt.

Gruß
Ingo
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Re: Ungeplante Schnellbremsung

Beitragvon Bluesbiker » Di 31. Mär 2020, 08:43

Moin,

wenn ich mich da mal einklinken darf?
Es kommt mir so vor, als ob Kupplung und Getriebe wohl Schwachpunkte der V11 zu sein scheinen und es mich auch erwischt hat. Andrerseits hatte ich vll. etwas mehr Glück, sodass ich wenigstens noch heimfahren konnte. So wie es aussieht, ist diese Saison schon gelaufen, bevor sie richtig angefangen hat.

Mal sehen, wie's weiter geht :kratz:

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Re: Ungeplante Schnellbremsung

Beitragvon Doodles » Di 31. Mär 2020, 08:59

Bluesbiker hat geschrieben:Moin,

wenn ich mich da mal einklinken darf?
Es kommt mir so vor, als ob Kupplung und Getriebe wohl Schwachpunkte der V11 zu sein scheinen und es mich auch erwischt hat. Andrerseits hatte ich vll. etwas mehr Glück, sodass ich wenigstens noch heimfahren konnte. So wie es aussieht, ist diese Saison schon gelaufen, bevor sie richtig angefangen hat.

Mal sehen, wie's weiter geht :kratz:

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geht mir so ähnlich ... So sehr ich meinen Zementmischer liebe, aber dieses ewige Gezicke (und die Preise der Teile) macht mich völlig kirre. Vom Design und diesem Traum von Motor her gibt es nichts Vergleichbares. Was die Unzuverlässigkeit und Reparaturanfälligkeit angeht aber leider auch Nichts. Ich bin mir noch nicht sicher, wie ich damit umgehe, wenn sie wieder läuft ...
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Re: Ungeplante Schnellbremsung

Beitragvon Bluesbiker » Di 31. Mär 2020, 09:47

Du sprichst mir aus der Seele.... Aber zunächst muss sie erstmal wieder laufen.... :?
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Re: Ungeplante Schnellbremsung

Beitragvon Ludentoni » Di 31. Mär 2020, 13:35

Doodles hat geschrieben:
Bluesbiker hat geschrieben:Moin,

geht mir so ähnlich ... So sehr ich meinen Zementmischer liebe, aber dieses ewige Gezicke (und die Preise der Teile) macht mich völlig kirre. Vom Design und diesem Traum von Motor her gibt es nichts Vergleichbares. Was die Unzuverlässigkeit und Reparaturanfälligkeit angeht aber leider auch Nichts. Ich bin mir noch nicht sicher, wie ich damit umgehe, wenn sie wieder läuft ...


Das ist kein Mischer, sondern einer der der einzigartigsten Motorrradmotoren überhaupt.

Und der ist in den richtigen Händen weder unzuverlässig noch reparaturanfällig.

Wer hingegen die absolute Langweiligkeit gepaart mit vermeintlicher Perfektion sucht der ist bei Honda und BMW natürlich besser aufgehoben. Auch was Ersatzteilverfügbarkeit und Service angeht. Da sollte man dann über einen Verkauf der Elfe nachdenken, am Stück oder in Teilen. Nicht dass sich noch ein Frustpotential aufbaut.

Wer sich aber auf ne Elfe einlässt, sich mit den kleinen Unzulänglichkeiten arrangiert, diese Guzzi als Youngtimer akzeptiert, sich auch mal auf Teilesuche wie bei einem Oldtimer einlässt und auf die Hilfe von anderen Enthusiasten zählen kann, der wird viel Spaß haben, viel mehr Spaß als ein Honda oder BMW Fahrer...
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Re: Ungeplante Schnellbremsung

Beitragvon werner » Di 31. Mär 2020, 15:44

Doodles hat geschrieben:
Bluesbiker hat geschrieben:Moin,

wenn ich mich da mal einklinken darf?
Es kommt mir so vor, als ob Kupplung und Getriebe wohl Schwachpunkte der V11 zu sein scheinen und es mich auch erwischt hat. Andrerseits hatte ich vll. etwas mehr Glück, sodass ich wenigstens noch heimfahren konnte. So wie es aussieht, ist diese Saison schon gelaufen, bevor sie richtig angefangen hat.

Mal sehen, wie's weiter geht :kratz:

Martin



geht mir so ähnlich ... So sehr ich meinen Zementmischer liebe, aber dieses ewige Gezicke (und die Preise der Teile) macht mich völlig kirre. Vom Design und diesem Traum von Motor her gibt es nichts Vergleichbares. Was die Unzuverlässigkeit und Reparaturanfälligkeit angeht aber leider auch Nichts. Ich bin mir noch nicht sicher, wie ich damit umgehe, wenn sie wieder läuft ...


So schlimm ist es nun wirklich nicht. Meine KR hat 110.000 Km auf der Uhr und immer noch die erste Kupplung. Defekte: 2x Poti, jeweils 1x Schaltfeder und Regler getauscht. Also viel war es nicht!
Wenn irgendwie möglich mache ich alles selbst. Die Beschaffung von Teilen war bisher auch keine Problem. Ich brauchte aber auch noch nicht viel. Meines Erachtens werden die meisten Probleme durch unqualifizierte Schrauber (auch in Vertragswerkstätten!) und eine falsche Handhabung der Dicken beim Fahren und Warten verursacht. Und mache haben einfach nur großes Pech..!
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Re: Ungeplante Schnellbremsung

Beitragvon likedeeler » Mi 1. Apr 2020, 13:26

Ahoi Gemeinde!
Sohnemann baut grad seine Haali Daddelsen Speckbengel auseinander: Schaltfeder in Moors! :mrgreen:
Da is nix mit Schräglage im Strassengraben und in einer knappen Stunde feddich .... der baut seit 4 Tagen auseinander. Jetzt gehts ans Teile kaufen. Da für die Reparatur alles weggebaut werden muss, sind neben der piffigen Feder auch die Dichtungen des Primärantriebes und anderes sauteures Gedöhns fällig. Zum Glück hatte er das Spezialwerkzeug für über 600 €uronen schon liegen. :schwitz:

Dies nur mal so im Vergleich zu einer unzuverlässigen V11, die bei mir auch schon über 80tsd ohne spektakuläre Überraschungen dienstbeflissen tätlich ist. :-)
Ein wenig Schrauberei muss sein, das wissen wir alle. Aber es geht noch vieeeeel schlimmer. :boxen:
Gruß Kay
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Das Leben ist zu kurz, um alle Erfahrungen selbst zu machen.
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Re: Ungeplante Schnellbremsung

Beitragvon Bluesbiker » Mi 1. Apr 2020, 18:54

Tja ich sag mal so:

"Manchmal hat man eben kein Glück! Und dann kommt auch noch Pech dazu"! :schitt:

Hast ja Recht, Werner, wenn du aber grade mal 390 Kilometer gefahren bist - so wie ich - und dir passiert sowas, da könntest Du schon mal über eine gute Vollkasko nachdenken :?

Schönen Abend noch...

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Re: Ungeplante Schnellbremsung

Beitragvon Doodles » Di 26. Mai 2020, 10:11

Ludentoni hat geschrieben:
Doodles hat geschrieben:
Bluesbiker hat geschrieben:geht mir so ähnlich ... So sehr ich meinen Zementmischer liebe, aber dieses ewige Gezicke (und die Preise der Teile) macht mich völlig kirre. Vom Design und diesem Traum von Motor her gibt es nichts Vergleichbares. Was die Unzuverlässigkeit und Reparaturanfälligkeit angeht aber leider auch Nichts. Ich bin mir noch nicht sicher, wie ich damit umgehe, wenn sie wieder läuft ...


Das ist kein Mischer, sondern einer der der einzigartigsten Motorrradmotoren überhaupt.

Und der ist in den richtigen Händen weder unzuverlässig noch reparaturanfällig.

Wer hingegen die absolute Langweiligkeit gepaart mit vermeintlicher Perfektion sucht der ist bei Honda und BMW natürlich besser aufgehoben. Auch was Ersatzteilverfügbarkeit und Service angeht. Da sollte man dann über einen Verkauf der Elfe nachdenken, am Stück oder in Teilen. Nicht dass sich noch ein Frustpotential aufbaut.

Wer sich aber auf ne Elfe einlässt, sich mit den kleinen Unzulänglichkeiten arrangiert, diese Guzzi als Youngtimer akzeptiert, sich auch mal auf Teilesuche wie bei einem Oldtimer einlässt und auf die Hilfe von anderen Enthusiasten zählen kann, der wird viel Spaß haben, viel mehr Spaß als ein Honda oder BMW Fahrer...


Zementmischer', weil in den 1960ern (vor dem Einsatz in der V7) die Guzzi V-Motoren in Zementmischern eingesetzt wurden. (Hab ich schon als Kind immer bewundert, diese kollernden Mischmaschinen). - Darum habe ich der Elfe (als einziger Guzzi) ja auch seit ihrem Erscheinen nachgehechelt, bis ich sie mir habe zulegen können.
Ich habe zwölf andere Motorräder besessen, die bei mir auch allesamt hart haben arbeiten müssen. Keins davon hat aber in so kurzer Zeit (und so wenig gefahrener Strecke) derartige Kosten, so hohen Aufwand und soviel wertvoller Zeit (abseits des Fahrens) in Anspruch genommen, wie die V11. Meiner Erfahrung nach, ist ein (kapitaler) Getriebeschaden, eine abgeranzte Kupplung und die unzuverlässigste Elektrik/Elektronik auf diesem Planeten bei einer Laufleistung unter 80000 Km schon (zu) viel mehr, als pure Zickigkeit, oder italienischer "Character". Wenn ich einen Yamaha Einzylinder 200000 Km ohne Ausfall fahren kann, eine 450er BMW (der eine Motor-lebenserwartung von 20000 Km nachgesagt wurde) auch 200000Km bei mir schafft, mehrere Honda-Einzylinder ohne eine einzige Panne jeweils an die 100000 Km durchhalten (was allerdings auch keine meiner größeren BMWs je geschafft hat), dann wird es wohl kaum mangelnde Zuwendung sein, die die Guzzi so schlecht abschneiden lässt, sondern eher Unzulänglichkeiten im Bereich von Konstruktion und Verarbeitung.
Ich habe es absolut nicht als langweilig empfunden, mit einem Honda - Caferacer nach und durch Afrika zu fahren (obwohl mich Alle für verrückt erklärt haben). Und ich habe mich vor der V11 nur über die unglaublichen Macken meiner diversen BMWs geärgert. Und eine miserable Teileversorgung können die auch (versuch mal in Afrika ein 18" Speichenrad für eine Honda zu kriegen - viel Spaß). - Es ist halt die Frage der Endsumme: wieviel Spaß/Abenteuer/Km kriegst Du raus, für wieviel Einsatz? Perfekt ist keine Maschine und langweilig auch nicht. (Ok, ne VX 800 ist vielleicht schon langweilig, oder eine Hinckley-Triumph)
Den Spaß an der Elfe zweifelt Niemand an, genausowenig wie ihre Einzigartigkeit und die Notwendigkeit sich "einzulassen"...
Ich bin da gerade in einem Dillemma. - Ich werde mich sicher von der V11 trennen (müssen), weil sie einfach nicht das leistet, was ein Motorrad leisten können muss und weil ich mir nicht leisten kann und will, meine spärliche Freizeit mit unnötiger Schrauberei zu verbringen. - Die Frage ist nur, wie trenne ich mich. - Von der emotionalen Seite her würde ich sie glatt als Museumsstück eingemottet stehen lassen, weil sie halt so eine schöne Maschine ist - und ich habe auch in mehreren Jahrzehnten nichts vergleichbar gut Designtes gefunden (sehen wir mal von diesem unsäglichen Plastiktank ab). - Aus ethischer Sicht wäre es sicher gut, sie vernünftig wieder herzurichten und an einen Liebhaber mit viel Zeit zu verkaufen, damit das wertvolle Kulturgut, das sie nun einmal ist, da ist, wo es hingehört, nämlich auf der Straße. - Oder ich gehe den (heute leider üblichen) Weg des Geldgeilen, zerlege die Maschine und verkaufe die Teile zu den gleichen exorbitant überhöhten Preisen, wie das die Anderen auch machen. Sie im jetzigen Zustand zu 'verramschen' kommt jedenfalls nicht in Frage, weil ich schon jetzt viel zu viel Zeit, Geld und Nerven reingesteckt habe.
Sicherlich wird das noch eine Weile dauern, bis ich mich da entschieden habe. - Für die Zwischenzeit kaufe ich mir dann wahrscheinlich wieder eine Honkawasuziyama ...
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Re: Ungeplante Schnellbremsung

Beitragvon -Martin.Glaeser- » Di 26. Mai 2020, 10:42

Doodles hat geschrieben:- Die Frage ist nur, wie trenne ich mich. - ...

Du erwartest jetzt nicht von uns eine Ehescheidungsberatung , oder ?

Wenn Dir danach ist, leg einen benzingetränkten Lappen über den Tank und zünde sie an --- sie hätte es verdient :peitsche:
Wenn Du Geld brauchst, dann schlachte sie aus und biete sie bei epay an. Nach einem Jahr sind die meisten Teile fort.

-M-
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Re: Ungeplante Schnellbremsung

Beitragvon werner » Di 26. Mai 2020, 10:58

.., alles Gut! Wenn man die Faxen dicke hat, sollte man sich auch trennen können. Ich bewundere schon seit längerem die Leidensfähigkeit Einzelner. Manche V11 sind nun mal ständig defekt. Das lässt sich nicht leugnen.
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Re: Ungeplante Schnellbremsung

Beitragvon Doodles » Di 26. Mai 2020, 11:04

... könnte es vielleicht sein, dass die KRs irgendwie ... einfach besser sind, als die KT?


werner hat geschrieben:.., alles Gut! Wenn man die Faxen dicke hat, sollte man sich auch trennen können. Ich bewundere schon seit längerem die Leidensfähigkeit Einzelner. Manche V11 sind nun mal ständig defekt. Das lässt sich nicht leugnen.
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Die unausrottbare Mär vom Mischermotor...

Beitragvon Ludentoni » Di 26. Mai 2020, 11:07

Ende der 50er hat die arbeitslos gewordene Rennabteilung einen 90 Grad V 2 entwickelt, vorgesehen zum Einbau in den Fiat 500, daneben gab es noch einen V 2 für das Militärdreirad. Beide Motoren sind laut Umberto Todero völlig andere Konstruktionen als der für die Ausschreibung entwickelte Motorradmotor der V 7 ab 67.

Was auch immer du da damals für Motoren an Mischmaschinen gesehen haben magst, das waren sicher keine Motorradmotoren der V 7. Also nix mit Guzzi = Mischermotor, Mär bleibt Mär...

Ohne den Schrott den Guzzi die letzten Jahrzehnte gebaut hat schönreden zu wollen, eine Guzzi sucht sich ihren Besitzer, nicht umgekehrt. Und nicht jeder der sich eine Guzzi zulegt ist für so ein Motorrad geschaffen. Viele besitzen nicht die Leidensfähigkeit und das Herzblut welches man als Hardcoreguzzist aufbringen muss. Nur können sich das die wenigsten eingestehen und zugeben, und lästern dann in den Foren über Guzzi ab.

Man muss sich selbst helfen, auf Freunde und auf Gleichgesinnte bauen können sonst wird das nichts mit einer langen Guzzibeziehung. Piaggio scheißt auf die alten Guzziliebhaber, fertigt nichts nach, und zockt diese regelrecht für noch lieferbare Teile ab. Schmückt sich aber gern beim Raduno mit den liebevoll instandgehaltenen seltenen Guzzis.

Das nimmt man entweder hin oder orientiert sich an anderen Marken, so einfach...

Ich brauch auch nicht zum 100sten nach Mandello zur Hipsterfeier, Guzzi ist seit 2009 tot, keine Marke mehr, nur noch ein Name im Multimarkenrollerkonzern. Das ganze Piaggiogeraffel kann mir auch gestohlen bleiben, ich hab noch echte Moto Guzzis, und das werden sie auch immer bleiben.
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Re: Die unausrottbare Mär vom Mischermotor...

Beitragvon Doodles » Di 26. Mai 2020, 11:41

Wars denn nicht zum Erscheinen der V11 Aprilia, die sich damals den Guzzischuh angezogen haben? - So gesehen ist Guzzi also wohl schon länger tot und die V11 auch schon keine "Echte" Guzzi mehr. - Dass sich die Guzzi den Besitzer aussucht, habe ich auch schon vermutet; Ich bin da auch echt abergläubisch [noch nie vorher habe ich so oft den Schlüssel liegenlassen, vergessen, verloren, oder sonstwas, wie bei der Elf. ...] Ich betrachte mich auch nicht einmal als "echten" Guzzisto, obwohl es ja nie eine Alternative gab. - Längsliegender, luftgekühlter V2 mit Kardanantrieb ist halt DAS Konzept an Verbrennungsmotor(-rad) das ist mir klar seit ich das erste Mal auf einem Mopped gesessen habe. - Wenn aber überhaupt hardcore-Irgendwas, dann bin ich eben hardcore Motorradfahrer - ich fahre immer und möglichst nur Motorrad (darum muss das Ding auch primär zuverlässig funktionieren). Was auf dem Tank steht, ist mir (inzwischen) völlig wurst.
Aber mal ganz ehrlich: Muss denn Enthusiasmus für ein Fahrzeug mit Leidensfähigkeit zusammengehen? Finde ich irgendwie nicht. Wenn die Begeisterung groß genug ist, leidet man ja nicht. - Ich habe halt nur auch noch andere Freizeitbeschäftigungen (mein 50 Jahre altes Boot z.B.)
Aber wie siehst Du denn den Aspekt des (erhaltenswerten) Kulturgutes bei Guzzis (speziell den V11en)? - Ich finde, allein aufgrund der Stückzahlen sollte man die Dinger auf der Straße halten und sie nicht sinnlos (aus Profitgier) schlachten. - Eine V11 z.B. (eine 2002er "80 Jahre Guzzi" LeMans in silber) ist mir vor der Nase weggekauft worden, um kurz darauf in Einzelteilen bei ebay wieder aufzutauchen. ... Sowas frustriet mich einfach zutiefst und im Grunde finde ich es auch total unmoralisch. ...
Das mit dem Motor ist aber echt interessant, ... da muss ich doch mal gucken, wer denn die 90° V2 Zementmischer damals gebaut hat ;)

Ludentoni hat geschrieben:Ende der 50er hat die arbeitslos gewordene Rennabteilung einen 90 Grad V 2 entwickelt, vorgesehen zum Einbau in den Fiat 500, daneben gab es noch einen V 2 für das Militärdreirad. Beide Motoren sind laut Umberto Todero völlig andere Konstruktionen als der für die Ausschreibung entwickelte Motorradmotor der V 7 ab 67.

Was auch immer du da damals für Motoren an Mischmaschinen gesehen haben magst, das waren sicher keine Motorradmotoren der V 7. Also nix mit Guzzi = Mischermotor, Mär bleibt Mär...

Ohne den Schrott den Guzzi die letzten Jahrzehnte gebaut hat schönreden zu wollen, eine Guzzi sucht sich ihren Besitzer, nicht umgekehrt. Und nicht jeder der sich eine Guzzi zulegt ist für so ein Motorrad geschaffen. Viele besitzen nicht die Leidensfähigkeit und das Herzblut welches man als Hardcoreguzzist aufbringen muss. Nur können sich das die wenigsten eingestehen und zugeben, und lästern dann in den Foren über Guzzi ab.

Man muss sich selbst helfen, auf Freunde und auf Gleichgesinnte bauen können sonst wird das nichts mit einer langen Guzzibeziehung. Piaggio scheißt auf die alten Guzziliebhaber, fertigt nichts nach, und zockt diese regelrecht für noch lieferbare Teile ab. Schmückt sich aber gern beim Raduno mit den liebevoll instandgehaltenen seltenen Guzzis.

Das nimmt man entweder hin oder orientiert sich an anderen Marken, so einfach...

Ich brauch auch nicht zum 100sten nach Mandello zur Hipsterfeier, Guzzi ist seit 2009 tot, keine Marke mehr, nur noch ein Name im Multimarkenrollerkonzern. Das ganze Piaggiogeraffel kann mir auch gestohlen bleiben, ich hab noch echte Moto Guzzis, und das werden sie auch immer bleiben.
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Re: Ungeplante Schnellbremsung

Beitragvon Ludentoni » Di 26. Mai 2020, 12:40

Die V 11 KR war eine der letzten echten Guzzientwicklungen, die Apriliära war kurz, brachte aber frischen Wind, Geld und einige gute Entwicklungen. Griso, MGS, alles unter Beggio entwickelt, auch noch die CARCs, und von Piaggio in Euros umgemünzt.

Seit 2009 führt das KBA Guzzi nicht mehr als eigenständige Marke, nur noch unter Piaggio.

Alternativen gibt’s immer, und der V 2 ist nach Guzzis Definition auch nicht längs eingebaut. Bei Moto Guzzi wird von trasversale (quer) gesprochen, dies bezieht sich auf die quer zur Fahrtrichtung stehenden Zylinder, obwohl die Kurbelwelle längs zur Fahrtrichtung rotiert.

Bei BMW spricht man trotz längs eingebauter Kurbelwelle von einem quer zur Fahrtrichtung eingebautem Boxermotor. (Quelle: BMW, Historie zur R 32.)

Ob es „das Konzept“ ist, muss jeder für sich entscheiden.

Enthusiasmus für ein Fahrzeug sollte schon mit Leidensfähigkeit zusammengehen, finde ich schon. Sonst wärs ja langweilig. Immer nur Harmonie funktioniert nicht, ist wie in der Liebe... Begeisterung ist auch Leidenschaft, und die kann weh tun, aber auch sehr glücklich machen.

Zum Aspekt des (erhaltenswerten) Kulturgutes bei Guzzis (speziell den V11en), ich bin ein großer Freund der Zentralrohrrahmenmodelle von Guzzi, von Daytona bis V 11. All diese Motorräder wurden nur in relativ kleinen Stückzahlen gebaut und sind alle erhaltenswert. Viel zu viele wurden schon geschlachtet und gnadenlos umgebaut und zerbastelt, da sollte man die, die überlebt haben schon wertschätzen. Was aber leider nicht passieren wird wie du selbst erlebt hast, mit vor der Nase weggeschnappt und geschlachtet. Grotten und Bastelbuden zu schlachten um wertvolle Elfen wieder ans laufen zu bekommen ist völlig ok, die Teileversorgung war schlecht und wird nicht besser. Bei den Vierventilmotoren von Daytona und Centauro ist das noch extremer...

Moral kenne einige nicht, die sehen nur das schnelle Geld, Frust darf man bei sowas auch nicht schieben, ich reg mich auch nicht mehr über die ganzen zerbastelten ZRR Modell auf. Bringt eh nix. Die kaufen ein seltenes Motorrad was im Originalzustand schon seltener und einzigartiger ist als jedes andere und zerkaspern dieses tolle Stück mit Billigzubehör und oder zerschneiden seltene Karrosserieteile, bohren Gabelbrücken kaputt für Rentnerlenker usw. Und dann wird das zerbastelte Geraffel verkauft. Das ist schade aber nicht zu ändern
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Re: Ungeplante Schnellbremsung

Beitragvon Doodles » Di 26. Mai 2020, 13:01

Dann ist demnach die KT keine "echte" Guzzientwicklung? - Vielleicht mag sie mich deshalb ja nicht ;)
Ist ja lustig, mit den 'längs' und 'quer' eingebauten Motoren ... Also meinen Alle, der Motor sei (nur) bei ihnen quer eingebaut :lol:

Ist schade, wie es läuft, aber ist wohl so.


Ludentoni hat geschrieben:Die V 11 KR war eine der letzten echten Guzzientwicklungen, die Apriliära war kurz, brachte aber frischen Wind, Geld und einige gute Entwicklungen. Griso, MGS, alles unter Beggio entwickelt, auch noch die CARCs, und von Piaggio in Euros umgemünzt.

Seit 2009 führt das KBA Guzzi nicht mehr als eigenständige Marke, nur noch unter Piaggio.

Alternativen gibt’s immer, und der V 2 ist nach Guzzis Definition auch nicht längs eingebaut. Bei Moto Guzzi wird von trasversale (quer) gesprochen, dies bezieht sich auf die quer zur Fahrtrichtung stehenden Zylinder, obwohl die Kurbelwelle längs zur Fahrtrichtung rotiert.

Bei BMW spricht man trotz längs eingebauter Kurbelwelle von einem quer zur Fahrtrichtung eingebautem Boxermotor. (Quelle: BMW, Historie zur R 32.)

Ob es „das Konzept“ ist, muss jeder für sich entscheiden.

Enthusiasmus für ein Fahrzeug sollte schon mit Leidensfähigkeit zusammengehen, finde ich schon. Sonst wärs ja langweilig. Immer nur Harmonie funktioniert nicht, ist wie in der Liebe... Begeisterung ist auch Leidenschaft, und die kann weh tun, aber auch sehr glücklich machen.

Zum Aspekt des (erhaltenswerten) Kulturgutes bei Guzzis (speziell den V11en), ich bin ein großer Freund der Zentralrohrrahmenmodelle von Guzzi, von Daytona bis V 11. All diese Motorräder wurden nur in relativ kleinen Stückzahlen gebaut und sind alle erhaltenswert. Viel zu viele wurden schon geschlachtet und gnadenlos umgebaut und zerbastelt, da sollte man die, die überlebt haben schon wertschätzen. Was aber leider nicht passieren wird wie du selbst erlebt hast, mit vor der Nase weggeschnappt und geschlachtet. Grotten und Bastelbuden zu schlachten um wertvolle Elfen wieder ans laufen zu bekommen ist völlig ok, die Teileversorgung war schlecht und wird nicht besser. Bei den Vierventilmotoren von Daytona und Centauro ist das noch extremer...

Moral kenne einige nicht, die sehen nur das schnelle Geld, Frust darf man bei sowas auch nicht schieben, ich reg mich auch nicht mehr über die ganzen zerbastelten ZRR Modell auf. Bringt eh nix. Die kaufen ein seltenes Motorrad was im Originalzustand schon seltener und einzigartiger ist als jedes andere und zerkaspern dieses tolle Stück mit Billigzubehör und oder zerschneiden seltene Karrosserieteile, bohren Gabelbrücken kaputt für Rentnerlenker usw. Und dann wird das zerbastelte Geraffel verkauft. Das ist schade aber nicht zu ändern
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