Zur Info: Typengenhmigung ESD

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Zur Info: Typengenhmigung ESD

Beitragvon DiLo » Sa 21. Jul 2012, 23:58

FAQ: Ich habe einen Austauschschalldämpfer mit "e-Nummer" montiert. Muss ich einen Abdruck der Allgemeinen Betriebserlaubnis (ABE) mitführen?

Auszug aus den FAQ's des KBA hat geschrieben:Nach der im Zusammenhang mit der Erteilung einer EG-Typgenehmigung für Austauschschalldämpfer anzuwendenden Richtlinie der EG müssen solche Schalldämpfer mit der vorgeschriebenen EG-Kennzeichnung dauerhaft versehen sein. Das Mitliefern einer Bescheinigung, mit der die Übereinstimmung mit dem genehmigten Typ bestätigt wird, ist in diesen Fällen nicht gefordert. Jedoch muss der Abnehmer auf den genehmigten Verwendungsbereich hingewiesen werden.

Nach § 19 Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) Absatz 4 in Verbindung mit Absatz 3 ist nicht gefordert, dass eine Kopie der Genehmigung mitzuführen ist, wenn die Austauschschalldämpfer nach einer Richtlinie der EG genehmigt sind.

Austauschschalldämpfer dürfen nur im Rahmen des genehmigten Verwendungsbereichs verwendet werden. Ein entsprechender Nachweis durch den Fahrzeughalter gegenüber den mit der Verkehrsüberwachung zuständigen Stellen ist nach der Vorschriftenlage nicht erforderlich.

Quelle: www.kba.de

Im Falle der z.Bsp. häufig gefahrenen BOS-Endschalldämpfer gilt aber folgendes:
Diese haben zwar eine E-Nummer, sind aber nicht Typengenehmigt für die Moto Guzzi V11.
Sie müssen im Rahmen einer Einzelabnahme bei der zuständigen Prüfstelle im Schein eingetragen werden.

Das Eintragungsprozedere beinhaltet eine Geräuschmessung, welche aber i.d.R. problemlos verläuft.
Hilfreich ist die Vorlage der Kopie eines Fahrzeugscheines (Kollege, Kumpel, Freund), in welchem die BOS bereits eingetragen ist.
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Zur Info: Typengenhmigung ESD + Kat

Beitragvon DiLo » Mo 23. Jul 2012, 16:58

KAT-Problematik: Müssen Nachrüstdämpfer mit EG-BE einen Kat besitzen, wenn auch der Serientopf einen aufweist?

motorradonline hat geschrieben:Alle ab 2006 nach Euro 3 homologierten Motorräder, die serienmäßig einen Kat besitzen, dürfen nur auf einen Nachrüstdämpfer mit Kat umgerüstet werden. Anders sieht es mit älteren, beispielsweise nach Euro 2 zugelassenen Motorrädern aus. Selbst wenn sie serienmäßig mit Kat ausgestattet sind, dürfen Nachrüstdämpfer ohne Kat angebaut werden. Allerdings nur, wenn diese vor dem 18. Mai 2006 eine EG-Betriebserlaubnis erhalten haben. Wenn dann bei der HU der für das Motorrad (vom Hersteller) vorgegebene Wert überschritten werden sollte, gibt’s lediglich einen entsprechenden Vermerk im Prüfbericht. Zumindest sollten zwischenzeitlich alle Überwachungsvereine entsprechend instruiert worden sein.

Quelle: www.motorradonline.de
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