Sicherungsdraht

Alles was die V11 noch besser macht

Sicherungsdraht

Beitragvon DiLo » Fr 11. Nov 2016, 01:12

Im Reglement für diverse Rennserien ist vorgeschrieben, sämtliche Ölablassschrauben mit Draht zu sichern (Standart Inder Fliegerei).
Bei der technischen Abnahme kommt man damit auch ganz gut durch.

Dabei hat unsere V11 aber wesentlich mehr kritische Verbindungen, wie z.Bsp. die Ölleitungen zum Kühler oder der Rücklauf aus dem Rahmen. An meiner schwarzen V11 musst ich die Verbindungen "mit dem Schlagschrauber" lösen. An der Berlin-Elfe hab ich sie (fast) mit den Fingern gelöst.

Bekommt man die Löcher für die Verdrahtung mit hauseigenen Mitteln (Bohrständer, Bohrer) gebohrt oder wenn nein, wo bekommt man die Anschlüsse her?

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Re: Sicherungsdraht

Beitragvon -Martin.Glaeser- » Fr 11. Nov 2016, 02:24

Flugzeug Bedarf.
Ich such mal für Dich....

20 Min.später :
Garnet so einfach!
Am besten du weißt die DIN, nach der solche Überwurfmuttern oder Verschraubungen gemacht sind.

Ich habe mal da gesucht : http://www.siebert.aero/
http://www.siebert.aero/index.php?cat=1057114&page=3

-M-

P.S. Dabei noch das zum Download gefunden. Immer wieder gut, es nochmal nachzulesen : http://www.wie-etz.de/wp-content/upload ... eitung.pdf

Und das : http://m.motorradonline.de/schraubertip ... ern/351663
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Re: Sicherungsdraht

Beitragvon guzzipapa » Fr 11. Nov 2016, 09:04

Die auf dem Bild gezeigten Überwurfmuttern für Hydraulikleitungen gibt (oder zumindest gab) es mit der Bohrung zu kaufen. Eben zur Sicherung mit Draht, gegen aufvibrieren. Heute verwendet man zur Schraubensicherung in erster Linie Kleber oder entsprechende Materialpaarungen. Draht als Hilfsmittel in der Techik oder im Bauwesen ist heute allerdings out. Ausser bei "russischen" Methoden.
Mit Heimwerkermethoden kriegt man in so kleine Teile keine schräge Bohrung hinein. Da müssen Spezialisten her dafür. Würde mich wundern, wenn unter den Forumsmitgliedern nicht einer ist, der weiß wie das geht.

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Re: Sicherungsdraht

Beitragvon LupoV11 » Fr 11. Nov 2016, 09:16

guzzipapa hat geschrieben:....Draht als Hilfsmittel in der Techik oder im Bauwesen ist heute allerdings out. Ausser bei "russischen" Methoden.
....


Hallo Gottfried,

Mir ist nicht bekannte, welche Schrauben und Mutter im Flugzeugbau mit Klebern ( :hammer: ) gesichert werden. :kratz:
GG
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Re: Sicherungsdraht

Beitragvon DiLo » Fr 11. Nov 2016, 10:29

Meine Aussage bei der letzten technischen Abnahme: "jetzt fahr ich schon seit zig jahren mit der Moehre auf der Renne, ohne je einen Tropfen Oel verloren zu haben. Der Tüv sieht keinen Grund zu Beanstandungen. Meine mittelfeste Schraubensicherung tut den Rest."

Ergebnis: schrauben, bohren und roeteln bis nachts um zehn .....

Aber: es wird auch mit oelauffangwanne gefahren und es ist eine Klassik-Serie. Bei den alten Modellen waren z.T. noch Kronenmuttern mit Splinten verbaut, welche aus Gewichtsgruenden natuerlich eingespart wurden.....
Insofern schimpfe ich nicht gegen das Reglement sondern stöhne nur beim Gedanken an die anstehende Arbeit. Und selbst will ich auch nicht auf ner Ölpfütze ausrutschern.

Und da fällt mir gerade ein: am Spreewaldring hatte vor Jahren mal ne holländische Centauro den halben Ring eingesaut wegen gelöster ölleitung.....
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Re: Sicherungsdraht

Beitragvon guzzipapa » Fr 11. Nov 2016, 10:48

LupoV11 hat geschrieben:
guzzipapa hat geschrieben:....Draht als Hilfsmittel in der Techik oder im Bauwesen ist heute allerdings out. Ausser bei "russischen" Methoden.
....


Hallo Gottfried,

Mir ist nicht bekannte, welche Schrauben und Mutter im Flugzeugbau mit Klebern ( :hammer: ) gesichert werden. :kratz:


Bei der Fliegerei kenn ich mich nicht aus. Möglicherweise kommt von daher ein Ausspruch der bei Kfz Mechanikern der alten Schule bekannt war: "I moch koa Ghadarat, a gscheida Draht muas her" (hochdeutsch etwa: Ich mach keinen Murks, das muss ordentlich mit Draht gemacht werden)
Ansonsten werden in Maschinenbau und Fahrzeugtechnik u. a. Produkte wie Loctite zu dem Zweck eingesetzt. Bzw. bei Hydraulikverschraubungen wie auf dem Bild gezeigt, setzt man auf Materialpaarungen, die beim richtigen Anzugsdrehmoment recht gut gegen aufvibrieren halten.

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Re: Sicherungsdraht

Beitragvon Dottore G. » Fr 11. Nov 2016, 11:08

Moin,
man kann über das Sicherungsgerödel zweigeteilter Meinung sein.
Wenn die Mechaniker gründlich arbeiten,die Konstrukteure das Material und die
Stärke richtig berechnen löst sich da auch nix oder bricht gar.
Wann kommt auf der Strasse denn mal eine Ölleckage vor,vom Motor oder Getriebe her?
Ich meine nun keine ranzigen Hydraulikleitungen an Bau oder Landmaschinen,das gibt es öfter.
Andersrum ist alles gut was einen Sturz auf Öl verhindern kann.
Zum Löcher machen:Ordentlich einspannen ankörnen und langsam mit Öl und wenig Drehzahl und gutem Bohrer bohren.
Das geht schon,auch in Edelstahl.Gefühl ist die halbe Miete.
Bei den Ölleitungen bleibt dir eh nix anders übrig.Da sind die Überwurfmuttern ja nicht austauschbar.
Sonst geht es weiter weiter mit,wer verpresst Ölleitungen?Geh mal ran und fang an zu bohren,das wird schon. :lol:

Gruß, Dieter.
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Re: Sicherungsdraht

Beitragvon -Martin.Glaeser- » Fr 11. Nov 2016, 11:53

Also ich habe weiter keine Bauteile gefunden, die für "Rödeldraht" schon vorgebohrt waren. Muss später mal dazu meinen Fliegerwerkstattleiter befragen.

Stimmt. Drahtfixierung von abschüttel-verdächtigen Bauteilen ist 'old school'. In der Fliegerei vorgeschrieben. In den Instandhaltumgsrichtlinien. Die sind z.T. noch aus den 1940-ern.
Aber das sind Flugzeugmotoren jateilweise auch noch. Zumindest deren Konstruktion.

In der Fliegerei wird inzwischen viel geklebt. Ganze Tragflächen werden geklebt. Nicht genietet. Nicht geschraubt. Aus Gewichtsgründen. Aber auchcweil die Materialien das erfordetn, z.B. Glasfaserverbund GFK oder Carbon/Kohlefaser.

Jedenfalls schaut ein gut verdrahtet Motor mächtig aus. Irgendwie kriegserprobt und widerstandsfähig. Cool vor dem Café.

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Re: Sicherungsdraht

Beitragvon guzzipapa » Fr 11. Nov 2016, 13:23

Dottore G. hat geschrieben:Moin,
man kann über das Sicherungsgerödel zweigeteilter Meinung sein.
Bei den Ölleitungen bleibt dir eh nix anders übrig.Da sind die Überwurfmuttern ja nicht austauschbar.
Sonst geht es weiter weiter mit,wer verpresst Ölleitungen?Geh mal ran und fang an zu bohren,das wird schon. :lol:

Gruß, Dieter.


Du bist doch der Verfechter von Schraubensicherung mittels Schlauchklemme. Warum sollte was für Ölfilter gut ist, nicht auch bei Verschraubungen von Ölleitungen gehen? :mrgreen:

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Re: Sicherungsdraht

Beitragvon Dottore G. » Fr 11. Nov 2016, 14:50

Ach macht doch was ihr wollt, tu ich ja auch. :mrgreen:
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Re: Sicherungsdraht

Beitragvon -Martin.Glaeser- » Fr 11. Nov 2016, 15:27

Schlauchklemmen sollen - sagt man - bei Erektionsstörungen gut helfen.
Bei Sicherungsdraht bin ich mir da nicht so sicher.
;-)
........Helauuuuuu..... Heute ist 11.11.

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Re: Sicherungsdraht

Beitragvon MartinS » Fr 11. Nov 2016, 16:33

Wie wärs denn wenn man sich so ein zwei mal im Jahr mal etwas Zeit nimmt und bei so einer Rüttelplatte wie unsere V11ist,die Schrauben mal kontrolliert und nach zieht.Kontrolle ist besser als (hochfest) kleben.



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...alle Tage sind gleich lang aber unterschiedlich breit.
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Re: Sicherungsdraht

Beitragvon Thomas » Fr 11. Nov 2016, 21:19

Bei meiner letzten technischen Abnahme in Oschersleben hat der Kerle meine Getriebe von unten gestreichelt und mich dan gefragt:"Suppt die?" Ich habe gesagt:"Nein die weint weil sie erst moregn fahren darf." Alles war gut, auch ohne Drahtgerödel :-D


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Re: Sicherungsdraht

Beitragvon DiLo » Fr 11. Nov 2016, 21:37

Dottore G. hat geschrieben:(...) Ich meine nun keine ranzigen Hydraulikleitungen an Baumaschinen (....)


Wie bitte ? :schitt: :crazy:
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Re: Sicherungsdraht

Beitragvon Dottore G. » Fr 11. Nov 2016, 22:19

Alte Bagger,Schlepper und Torfstecher,haste da schon mal dran gearbeitet?
Ich schon. ;)

Gruß, Dieter.
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Re: Sicherungsdraht

Beitragvon guzzipapa » Sa 12. Nov 2016, 00:58

Dottore G. hat geschrieben:Alte Bagger,Schlepper und Torfstecher,haste da schon mal dran gearbeitet?
Ich schon. ;)

Gruß, Dieter.


Hast Recht Dieter, diese Dinger haben oft einen ganz ordentlichen Ölverbrauch. Dazu hat es für Motorräder einmal eine Karikatur von Holger Aue gegeben, wo einer mit einer Norton an die Tankstelle kommt und einen halben Liter Öl kaufen will. Der Tankwart fragt ihn "soll ich es in den Motor kippen oder gleich auf den Boden schütten?"

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Re: Sicherungsdraht

Beitragvon Ludentoni » Sa 12. Nov 2016, 01:15

Nicht nur bei alten Maschinen, selbst bei neuen Rüben und Kartoffelrodern lösen sich die Hydraulikverschraubungen, und da sind unzählige dran. Die werden bei uns im Werk in VM und Endmontage mit speziellen Drehmomentschlüsseln nach Herstellervorgabe von Parker festgezogen, und wir kontrollieren die nach den Prüfstandsläufen. Nach ein paar gerodeten Ha sind die je nach Belastung lose, Hitze, Öldruck, Vibrationen und dann setzen sich die Verschraubungen zum Teil und das Öl lauft.

Beim Sechsgangetriebe der Elfe macht Drahtsicherung aber auch irgendwie keinen Sinn, da tritt das Öl ja meist durch Gehäuserisse aus. ;) Wenn sich das bei den Rennstreckenbetreibern rumspricht lassen die keine Elfen mehr auf die Strecke...
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Re: Sicherungsdraht

Beitragvon Dottore G. » Sa 12. Nov 2016, 08:22

Ja genau, und aus den orschinohlen Öldruchschaltern sprudelt es auch gerne heraus
und läuft dann am Motor runter.
Da muß auch noch nen Tüdeldraht dran.
Und dann das ganze überschüsssssssige Fett aus den Gelenken und dem Längenausgleich.
Da kannste man irgendwie auch nen Pariser drüberfrickeln.
Und den Endantrieb in ne große Plastiktüte stecken.
Der Christo der Rennstrecke quasi. :lol:
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Re: Sicherungsdraht

Beitragvon DiLo » Sa 12. Nov 2016, 09:44

Ihr zwei habt Spass :mrgreen:
Das Getrieberissöl ist gar kein Problem. Das verdampft auf'm Sammler. Nur nimmt der Hintermann immer Witterung auf und will schnell vorbei :gaas:

Unsere Bagger: haben Zulassung für Arbeiten in Gewässerschutzgebieten. Damit das Grundwasser schön sauber bleibt für Eure Rübenäcker :schwitz: :mrgreen:
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Re: Sicherungsdraht

Beitragvon Ludentoni » Sa 12. Nov 2016, 10:23

Tüdeldroaht ümme Schruben, Hitzschutzband ümme Utpuffkrümmers, Holtfällerhemd, dat Gesichte tauwassen, und de Ärmste tauprickt, nee, wat sing jie doch för Hipsters, oder wie säch man tau soweche? :lol: :lol: :lol:

Spass beiseite Dirk, Spass muss sein, und die ganzen Drahtsicherungen halte ich für übertrieben. Wenn ne Guzzi auf dem Zylinder liegend über Straße oder dem Track schießt gibts unweigerlich ne Ölspur. Die Carbonwanne an der MGS hat auch nur Alibifunktion. Die Trackverantwortlichen sollen sich mal nicht so anstellen, Öl auf dern Strecken kann man nicht verhindern...
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Re: Sicherungsdraht

Beitragvon Dottore G. » Sa 12. Nov 2016, 10:53

So ist es auf den Punkt gebracht.
Und wenn denn mal ein Motor platzt und streckt ein Bein raus sind gleich ein paar Liter auf der Strecke.
Schall alle watt wähn mit datt getüdel.
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Re: Sicherungsdraht

Beitragvon Neonerl » Do 17. Nov 2016, 15:30

Bekommt man die Löcher für die Verdrahtung mit hauseigenen Mitteln (Bohrständer, Bohrer) gebohrt oder wenn nein, wo bekommt man die Anschlüsse her?

Mit einer Handbohrmaschine nicht. Wenn Du aber einen Bohrständer hast dann schon. Allerdings nicht direkt gebohrt. Du must zuerst an der Stelle an der die Bohrunng beginnt eine kleine Bohrung 3-4 mm tief senkrecht zur späteren Bohrrichtung machen. Dies kann du mit einem dicken Zentrierbohrer machen oder einem kleinen Hartmetallfräser (dieser verläuft nicht). Anschließend bohrst Du in diese Vertiefung in die gewünschte Richtung und im richtigen Winkel. Alternativ mit der Drehbank, aber die wirst Du nicht haben.
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Re: Sicherungsdraht

Beitragvon DiLo » Do 17. Nov 2016, 17:21

Neonerl hat geschrieben:
Bekommt man die Löcher für die Verdrahtung mit hauseigenen Mitteln (Bohrständer, Bohrer) gebohrt oder wenn nein, wo bekommt man die Anschlüsse her?

.... Alternativ mit der Drehbank, aber die wirst Du nicht haben.


Oh.... wie recht Du hast :-(
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Re: Sicherungsdraht

Beitragvon Hexerfr » Do 17. Nov 2016, 17:33

Toni und Dieter. Von euerm seltsamen Dialekt versteh ich kein Wort. Tauwassen? Zugewachsen? Das ist aber nur eine Vermutung und was

Schall alle watt wähn mit datt getüdel.


bedeuten könnte, erschließt sich mir gar nicht....
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Re: Sicherungsdraht

Beitragvon Dottore G. » Do 17. Nov 2016, 17:49

Haha Frank,
wie schon erwähnt Platt ist eine Sprache.
Geprickt un tauwassen heisst:Tätowiert und zugewachsen.Quasi vollbärtig.
Schall alle watt wähn heisst:Das soll alles was sein das gedrahtete.
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